Bio-Eis wird durch die europäischen Vorschriften für ökologische Produktion und Kennzeichnung definiert, nicht durch einen angenommenen Ernährungsvorteil.
Bei verarbeiteten Lebensmitteln, die als biologisch verkauft werden, müssen mindestens 95 Gewichtsprozent der landwirtschaftlichen Zutaten biologisch sein. Auch für die restlichen 5 Prozent, Zusatzstoffe und Verarbeitungshilfsstoffe gelten genaue Bedingungen.
Was ist Bio-Eis?

Die Herstellung kann der von herkömmlichem Eis ähneln, doch Milch, Eier, Zucker, Obst und andere landwirtschaftliche Zutaten müssen die geltenden Anforderungen erfüllen. Die Bezeichnung „Bio“ hängt von Konformität und Zertifizierung ab, nicht nur vom Einsatz einzelner Bio-Zutaten.
Bei vorverpackten Bio-Lebensmitteln aus der Europäischen Union stehen neben dem EU-Bio-Logo der Code der Kontrollstelle und die Herkunftsangabe der landwirtschaftlichen Rohstoffe.
Eine Bio-Kennzeichnung bedeutet nicht automatisch, dass ein Eis nährstoffreicher, leichter oder für besondere Ernährungsbedürfnisse geeignet ist. Zutaten, Allergene und Nährwertangaben müssen für das jeweilige Rezept oder Etikett geprüft werden.
Für eine Eisdiele sind daher die dokumentierte Rückverfolgbarkeit der Rohstoffe und die Einhaltung der Vorschriften für Produktion, Verarbeitung, Lagerung und Kennzeichnung entscheidend.
